Kompetenz
Werdegang — Thomas Keilbach, Dipl.-Ing. (FH)
Die Stationen in umgekehrter Reihenfolge, das Neueste zuerst — und in der Ich-Form, denn hinter keiltronic steht eine Person. Wer hier anfragt, spricht mit dem Entwickler, dessen Weg das hier ist.
Seit 2019 — keiltronic, Osterburken
Gegründet als keiltronic UG, seit 2021 in der Rechtsform einer GmbH: Hard- und Firmwareentwicklung als kleines Ingenieurbüro, mit eigenem Labor samt EMV-Vorprüfung — Abschirmzelt, Netznachbildung, Spektrumanalysator. Aus dieser Zeit stammen unter anderem:
- ein Sensormodul für die professionelle Reinigung, entwickelt bis zur Serie — Mobilfunkanbindung und Firmwareupdates über dieselbe Verbindung ins Feld
- die Übernahme laufender Serienprojekte in Hard- und Firmware für die KODRA GmbH, seither in laufender Serienbetreuung
- Machbarkeits- und Konzeptstudien von der Gassensorik bis zur Kleinteile-Logistik
Alle Projekte mit Bild und Einzelheiten stehen in den Referenzen.
2016–2019 — Angestellter Entwickler für Hard- und Firmware
Wechsel in Vollzeit zur HyHelp AG, einem Start-up für Klinikhygiene-Systeme — dem ersten Kunden des eigenen Nebengewerbes. Dort entstand ein getragenes Gerät zur Begleitung der Händedesinfektion vollständig aus einer Hand: Idee, erster Prototyp mit Schaltplan, Layout und Bestückung, Firmware, Weiterentwicklung bis zum Gerät im Einsatz auf Klinikstationen, laufende Updates. Dazu die passende Infrastruktur: eine Basisstation, die per Ethernet ans Netz und per Bluetooth an die Geräte geht, Messdaten abholt und Firmware verteilt, sowie knopfzellenbetriebene Funk-Beacons zur Ortsbestimmung in Räumen und Fluren.
2009–2016 — Entwicklungsingenieur Leistungselektronik und Antriebstechnik
Sieben Jahre bei Mosca Elektronik und Antriebstechnik in Buchen (Odenwald): kundenspezifische elektronische Antriebslösungen bis etwa 1 kW — Projektbetreuung ab dem ersten Kundengespräch, Hardwarekonzept und Prototypenbau, Vorserien- und Serienbetreuung, gefertigt im eigenen Haus. Geräte, die draußen funktionieren müssen — der Antrieb eines Elektro-Golf-Caddys, Streuautomaten für Fahrzeuge, eine elektrisch öffnende Badewannentür, die Steuerung selbstfahrender Industrie-Toranlagen, dazu die Heizelement-Regelung eines Schweißautomaten für Kunststoffbänder. Nebenher die Betreuung von Studien- und Abschlussarbeiten im Haus.
2012, parallel dazu: Aufbau des eigenen Ingenieurbüros im Nebengewerbe. Der erste Kunde brachte die Idee für das tragbare Hygienegerät mit — es wurde wichtig genug, dass ich 2016 meine Festanstellung dafür aufgab.
2008–2009 — Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg
„Entwicklung eines Amplifierboards zur Ansteuerung von Schrittmotoren im Closed Loop": eine FPGA-Karte, die die Stärken des Servomotors (geschlossener Regelkreis) mit denen des Schrittmotors (Dreh- und Haltemoment) verbindet — acht Motoren parallel, Logik in VHDL, Motorparameter im EEPROM, Anbindung über I²C. Solche Steuerungen bewegen die Präzisionsmechanik von Teleskopinstrumenten; die Karte steht bis heute als Projekt in den Referenzen.
2003–2009 — Studium Nachrichtentechnik/Elektronik, Hochschule Mannheim
Abschluss als Dipl.-Ing. (FH). Schwerpunkte: hardwarenahe Programmierung (Embedded Systems), analoge — rauscharme — und digitale Schaltungsentwicklung, digitale Signalverarbeitung, Hoch- und Höchstfrequenztechnik, Mess- und Regelungstechnik, Sensorik, Übertragungstechnik. Zwei Praxissemester in der Industrie:
- 2007 — Audi AG / quattro GmbH, Neckarsulm: Validierung von Soft- und Hardwarekomponenten für Serienfahrzeuge, Funktions- und Dauertests im Labor und am Fahrzeug, ein selbst aufgebautes Mikrocontrollersystem (8-Bit-AVR) zur Analyse der Buskommunikation, Einbau und Erprobung eines UMTS-Routers in einem Konzeptfahrzeug
- 2005 — EnBW, Kernkraftwerk Obrigheim: Industriepraktikum in der Energiewirtschaft