Geräte, die im Feld stehen — und sich trotzdem aktualisieren lassen.
Schaltung, Leiterplatte und Firmware — aus einer Hand.
Bluetooth, BLE, NB-IoT und LTE-M — die Geräteseite zu Ihrem Backend.
Verwaiste Entwicklung übernehmen — samt laufender Serie.
Für Konstruktionsbüros, EMS und Softwarehäuser — der Kunde bleibt Ihrer.
EMV-Vorprüfung im eigenen Labor — keine Wartezeit auf Dritte.
Wir entwickeln die Elektronik in Ihrem Gerät, komplett aus einer
Hand: Schaltung, Leiterplatte und Firmware — das Programm, das im Gerät läuft.
Den Update-Weg bauen wir gleich mit ein: Neue Firmware erreicht Ihr Gerät im Feld
aus der Ferne, ohne Servicebesuch. Ob Steckdose oder Batterie, mit Anzeige oder
ohne: beides ist unser Alltag. Und Sie sprechen immer mit der Person, die auch
entwickelt.
Eigenes LaborSamt EMV-Vorprüfung — keine Wartezeit auf Dritte.
Referenzen
Von der Machbarkeitsstudie bis zur Serienbetreuung
Geräte im Klinikalltag zwischen Nässe und Reinigungsmitteln, eine
übernommene Steuerung samt laufender Serie, Studien, die vor der Investition
klären, ob eine Idee trägt — jede Karte ein anderes Ausgangsproblem.
Laufendes Projekt
KODRA
Die Steuerung einer laufenden Geräteserie stand ohne ihren Entwickler da. keiltronic hat die
Hardware und Firmware übernommen: verstehen, was jemand anders gedacht hat, den Fertigungsstand
dokumentieren — und erst dann weiterentwickeln.
Übernahme · Serienbetreuung
Serienprodukt
EviSense
Ein Sensormodul am Wischmophalter: erkennt Standort, Bewegung und Lage, schickt
seine Daten über Mobilfunk — Updates kamen über dieselbe Verbindung ins Feld.
Das Ziel: protokollierte Sauberkeit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Vileda Professional · Freudenberg
Eigenentwicklung
Wearable für die Klinikhygiene
Ein getragenes Gerät, das die Händedesinfektion erkennt und die vorgeschriebenen
dreißig Sekunden begleitet — von der ersten Idee bis zum Einsatz auf
Klinikstationen. Daten und Updates laufen über die eigens entwickelte
Basisstation.
Klinikeinsatz · Wearable · BLE
Eigenständiges Produkt
Basisstation für Wearables
Wenn getragene Geräte selbst nicht ins Netz können, übernimmt die Gegenstelle:
per Ethernet am Netz, per Bluetooth an den Geräten. Sie holt die Messdaten des
Bestands ab und verteilt neue Firmware — entwickelt von der Schaltung bis zur
Firmware, betrieben im Klinikeinsatz.
Ethernet · BLE · Firmwareverteilung
Systembaustein
BLE-Beacon
Ein knopfzellenbetriebener Bluetooth-Sender für Räume und Flure: Seine Funkkennung
sagt den getragenen Geräten, wo sie gerade sind — und die schalten ihre
Messparameter je nach Ort um. Schaltung, Layout und Firmware aus einer Hand.
BLE · Knopfzelle · Kleinstformat
Forschungsprojekt
Schrittmotorsteuerung für die Astronomie
Acht Schrittmotoren parallel, geführt im geschlossenen Regelkreis: eine FPGA-Karte,
die Steuersignale in Schrittfrequenzen übersetzt. Entstanden am Max-Planck-Institut
für Astronomie, wo solche Steuerungen die Präzisionsmechanik von
Teleskopinstrumenten bewegen.
Max-Planck-Institut · FPGA · VHDL
Konzeptstudie
Smart Storage für Kleinteile
Behälter, die ihren Bestand selbst melden: eine eigene Konzeptstudie für die
Kleinteile-Logistik — je Box eine Wägezelle, BLE zum Gateway, ePaper-Etikett
mit NFC, Bestandsdaten in der Cloud. Ausgearbeitet vom Anwendungsfall bis zur
Systemarchitektur.
Eigenes Konzept · BLE · Wägetechnik
Machbarkeitsstudie
Alkoholerkennung in der Raumluft
Kann ein unauffälliger Sensor im Zimmer erkennen, ob Alkohol im Spiel ist? Ein
Proof of Concept im Kundenauftrag für Suchtkliniken und Justizvollzugsanstalten:
Gassensorik im neutralen Gehäuse, Messreihen mit echten Störgrößen, die
Datenkette bis zum Dashboard.
Sie haben ein Produkt im Kopf, aber keine Elektronikabteilung im Haus.
Das sind unsere Kernfelder — und wie ein Projekt vom ersten Gespräch bis zur Serie
kommt, zeigt Schritt für Schritt die Seite
Ablauf einer Entwicklung.
Hardwareentwicklung
Schaltung und Leiterplatte: der Schaltplan, das EMV-gerechte Layout,
Bauteile nach langfristiger Verfügbarkeit gewählt — und
Fertigungsunterlagen, mit denen ein Bestücker arbeiten kann.
Firmwareentwicklung
Das Programm im Gerät: bare metal oder mit Zephyr und FreeRTOS, geschrieben in
ANSI C nach MISRA-Richtlinien — jeder Stand versioniert, jede Änderung
begründet.
Embedded Systems
Hardware und Firmware als Ganzes gedacht: Mikrocontroller von PIC32 über
ARM Cortex-M bis nRF9160, Schnittstellen von RS-485 bis USB — Schaltung
und Code aus derselben Hand.
Sensorik und Messwerterfassung
Vom Sensor zum belastbaren Messwert: Gassensorik, Wägezellen mit 24-Bit-Wandler,
Bewegungs- und Lageerkennung — ausgewertet direkt im Gerät. Erprobt in
Messreihen mit echten Störgrößen, nicht nur am Schreibtisch.
IoT
Geräte, die ihre Daten liefern: Bluetooth und BLE im Nahbereich, NB-IoT und
LTE-M über das Mobilfunknetz — ausgelegt auf das Energiebudget des Geräts.
Bei einem Batteriegerät entscheidet die Wahl des Protokolls über die Laufzeit.
Cloudanbindung
Die Geräteseite zu Ihrem Backend: MQTT, HTTP oder CoAP, verschlüsselt per TLS,
die Nutzlast sparsam — etwa mit Protobuf. Den Serverbetrieb selbst übernehmen
wir nicht — das bleibt bei Ihrer IT, und bei der Abstimmung sind wir dabei.
Appanbindung
Bedienen und Auslesen per Smartphone: eine Android-App direkt am Gerät — über
Bluetooth, BLE oder den WLAN-Hotspot des Geräts, ohne Benutzerkonto und ohne
Daten, die das Haus verlassen.
Firmwareupdate over the air
Der Update-Weg aus der Kopfzeile: Updates aus der Ferne — zweimal umgesetzt,
über Mobilfunk und über eine eigene Basisstation. In der Serie signiert:
Die Echtheit prüft das Gerät vor dem Einspielen. Oft auch nachrüstbar.
Serienbetreuung
Nach der Serienfreigabe bleiben wir dran: Änderungen einpflegen, den
Fertigungsstand dokumentieren, bei Bauteilabkündigungen rechtzeitig reagieren.
So läuft heute eine übernommene Serie bei uns.
Leistungen
Typische Ausgangslagen
Sicher im Feld
Ein Gerät ist nicht fertig, wenn es ausgeliefert wird
Die meisten Entwicklungen enden mit der Serienfreigabe. Dann steht das Gerät
beim Kunden — und der erste Fehler, den niemand vorhergesehen hat, wird zum Rückruf.
Wir entwickeln Geräte, die sich aus der Ferne aktualisieren lassen: zweimal umgesetzt,
über Mobilfunk in Serie und über eine eigene Basisstation im Klinikeinsatz — beide
Projekte stehen oben unter den Referenzen.
Was auf Sie zukommt
Meldepflicht ab 11. September 2026
Wer ab diesem Tag eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle im eigenen Produkt entdeckt,
muss sie melden — an ENISA und das nationale CSIRT, so will es der Cyber Resilience
Act. Nur schließt Melden die Lücke nicht. Dafür braucht Ihr Gerät einen Update-Weg
ins Feld, und den bauen wir: signierte Updates, deren Echtheit das Gerät vor dem
Einspielen prüft, und nachvollziehbare Stände. Die Schlüssel kommen aus Ihrer
Infrastruktur — mit dem Cloud-Team eines Kunden haben wir das in Serie abgestimmt.
RED seit 08/2025 · Meldepflicht ab 09/2026 · CRA vollständig ab 12/2027
Was dauerhaft gilt
Mindestens fünf Jahre Unterstützung
Mit dem Cyber Resilience Act gehört zur Auslieferung ein Unterstützungszeitraum:
mindestens fünf Jahre, und Sicherheitsupdates müssen zehn Jahre verfügbar
bleiben. Dafür braucht ein Gerät einen Update-Weg — und jemanden, der die
Stände über Jahre pflegt. Den Weg bauen wir mit ein, die Betreuung übernehmen
wir auf Wunsch.
Unterstützungszeitraum mind. 5 Jahre · Sicherheitsupdates 10 Jahre verfügbar
Was das voraussetzt
Welcher Stand läuft im Feld?
Schaltplan, Layout und Firmware stehen bei uns unter lückenloser
Versionsverwaltung, mit dem Grund zu jeder Änderung. Wird ein Gerät Jahre
später auffällig, lässt sich nachschlagen, welcher Stand genau ausgeliefert
wurde — und die Korrektur setzt darauf auf, nicht auf Vermutungen.
Git für Schaltplan, Layout und Firmware · jeder Stand abrufbar
Auch nachträglich: Wenn Ihr Gerät bereits in Serie ist und
bisher keinen Update-Weg hat, lässt sich das in vielen Fällen nachrüsten — je nach
Mikrocontroller, freiem Speicher und Schnittstelle. Was geht und was nicht, sagen wir Ihnen
nach einem Blick auf die vorhandene Firmware.
Labor und Prüfung
Bis in die Serie — nicht nur bis zum Prototyp
EMV-Vorprüfung machen wir selbst. So finden wir Probleme im Labor statt im teuren
Prüftermin. Zwei Produkte haben wir bis zur TÜV-Zertifizierung begleitet — und auch
in der laufenden Serie betreuen wir Sie.
Entwickelt wird ausschließlich hier — in Osterburken, Deutschland: Schaltung,
Leiterplattenlayout und Firmware verlassen für die Entwicklung nie das Haus.
Entwicklungs- und Messplatz: Schaltplan und Layout auf dem Schirm, Messtechnik und Lötplatz in Griffweite.
Messtechnik
Oszilloskop, Spektrumanalysator und Labornetzgeräte von Rohde & Schwarz, Multimeter von Fluke, elektronische Last von Rigol.
EMV-Vorprüfung
Abschirmzelt, Netznachbildung und Messsoftware von Tekbox — Störaussendung wird gemessen, bevor sie teuer wird.
Energiebudget
Batteriesimulator für Geräte ohne feste Stromversorgung — der Verbrauch wird gemessen, nicht geschätzt.
Aufbau
Heißgas-Lötstation von ERSA, Mikroskop, Bauteilelager. Der erste Prototyp entsteht hier, nicht beim Dienstleister.
Teil der CE-Konformität: Ohne nachgewiesene
elektromagnetische Verträglichkeit darf ein Elektronikgerät in der EU nicht auf
den Markt. Ein externes Prüflabor verlangt die EMV-Richtlinie dafür in der Regel
nicht — der Hersteller erklärt die Konformität selbst, gestützt auf seine
technische Dokumentation. Die Vorprüfung im eigenen Labor liefert dafür die
Messgrundlage: gemessen nach den Grenzwerten der einschlägigen Normen,
dokumentiert in einem eigenen Prüfbericht. Und soll doch ein akkreditiertes
Labor prüfen, nimmt ihm die Vorprüfung die Überraschungen.
Die Messumgebung
EMV-Abschirmzelt
Das geschirmte Zelt blendet den Funknebel der Umgebung aus — WLAN, Mobilfunk,
Rundfunk. Erst darin zeigt sich, was wirklich vom Prüfling kommt: seine
Störaussendung, gemessen in der TEM-Messzelle über alle Gerätelagen.
Abschirmzelt · TEM-Messzelle
In beide Richtungen
TEM-Zelle und Messantenne
Die TEM-Zelle koppelt Störungen aus dem Prüfling aus — und auf Wunsch auch
ein: Mit Signalgenerator und HF-Verstärker prüfen wir die Störfestigkeit,
während das Gerät läuft und seine Ausgaben live überwacht werden. Für
Messungen im freien Aufbau steht die Messantenne bereit.
Störaussendung · Störfestigkeit · leitungsgebunden und gestrahlt
Die Auswertung
EMI-Messempfänger
Der Messempfänger zeichnet die Aussendungen über der Frequenz auf, verglichen
mit den Grenzwertlinien der Norm — etwa EN 55014-1 oder EN 55032, auf die
auch die Funkgeräte-Norm EN 301 489 verweist. Überschreitungen werden im
Layout behoben, solange die Änderung Stunden kostet statt einen Prüftermin.
EN 55014-1 · EN 55032 · EN 301 489
Kompetenz
keiltronic engineering: Ein Ingenieurbüro — kein EMS-Dienstleister
Angefangen hat alles mit Schrittmotoren, die sich sehr genau bewegen mussten: meine
Diplomarbeit über Regelung im geschlossenen Regelkreis, geschrieben am Max-Planck-Institut
für Astronomie. Danach sieben Jahre Leistungselektronik und Antriebstechnik — Golf-Caddys,
Streuautomaten, eine elektrisch öffnende Badewannentür. Geräte, die funktionieren müssen,
wenn es kalt, nass und ungemütlich ist.
2012 habe ich nebenberuflich mein eigenes Ingenieurbüro aufgebaut. Der erste Kunde kam mit
einer Idee für ein Gerät, das Klinikpersonal an die Händedesinfektion erinnert. Daraus wurde
ein Gerät im Klinikeinsatz — und es wurde mir wichtig genug, dass ich meine
Festanstellung dafür aufgab.
Aus diesem Nebengewerbe ist keiltronic engineering geworden — ein Ingenieurbüro,
gegründet von mir, geführt in der Rechtsform einer GmbH. Mein Name ist Thomas
Keilbach, Dipl.-Ing. (FH); studiert habe ich Elektrotechnik mit Schwerpunkt
Nachrichtentechnik/Elektronik. Entwickelt wird hier bis heute von mir selbst.
Genau das ist der Grund für die kurzen Wege.
Alle Stationen im Einzelnen — vom Max-Planck-Institut über sieben Jahre
Leistungselektronik bis zur eigenen GmbH — stehen auf der Seite
Werdegang.
Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.
Das Erstgespräch kostet Sie nichts außer einer halben Stunde. Danach wissen Sie,
ob sich Ihr Produkt so bauen lässt, wie Sie es sich vorstellen. Auf Wunsch
unterschreiben wir vorab eine Geheimhaltungsvereinbarung.
Diese Website kommt ohne Cookies, ohne Tracking und ohne
Dienste Dritter aus — Ihre Anfrage geht als normale E-Mail direkt ins Postfach.
Noch nicht so weit? Die Fragen, die uns Interessenten vorab
stellen, beantworten wir offen unter Häufige Fragen —
vom Ausfallrisiko bis zu den Rechten an den Ergebnissen.