DEEN

Embedded-Entwicklung

Geräte, die im Feld stehen — und sich trotzdem aktualisieren lassen.

Wir entwickeln die Elektronik in Ihrem Gerät, komplett aus einer Hand: Schaltung, Leiterplatte und Firmware — das Programm, das im Gerät läuft. Den Update-Weg bauen wir gleich mit ein: Neue Firmware erreicht Ihr Gerät im Feld aus der Ferne, ohne Servicebesuch. Ob Steckdose oder Batterie, mit Anzeige oder ohne: beides ist unser Alltag. Und Sie sprechen immer mit der Person, die auch entwickelt.

Hardware Firmware Embedded Entwicklung

Rückmeldung
Nächster WerktagAuf jede Anfrage, ohne Ausnahme.
Erstgespräch
7 TagePersönlich, telefonisch oder per Video.
Machbarkeit & Kosten
7 TageGerechnet ab dem Erstgespräch.
Aufbau & Messung
Eigenes LaborSamt EMV-Vorprüfung — keine Wartezeit auf Dritte.

Referenzen

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Serienbetreuung

Geräte im Klinikalltag zwischen Nässe und Reinigungsmitteln, eine übernommene Steuerung samt laufender Serie, Studien, die vor der Investition klären, ob eine Idee trägt — jede Karte ein anderes Ausgangsproblem.

Bedienpanel einer Gerätesteuerung: schwarze Folientastatur mit blauem Textdisplay, Wahltasten und Statusleuchten

Laufendes Projekt

KODRA

Die Steuerung einer laufenden Geräteserie stand ohne ihren Entwickler da. keiltronic hat die Hardware und Firmware übernommen: verstehen, was jemand anders gedacht hat, den Fertigungsstand dokumentieren — und erst dann weiterentwickeln.

Übernahme · Serienbetreuung

Wischmophalter mit aufgeklipptem Sensormodul: helles Gehäuse mit Taster am Stielansatz, darunter der graue Wischbezug

Serienprodukt

EviSense

Ein Sensormodul am Wischmophalter: erkennt Standort, Bewegung und Lage, schickt seine Daten über Mobilfunk — Updates kamen über dieselbe Verbindung ins Feld. Das Ziel: protokollierte Sauberkeit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Vileda Professional · Freudenberg

Geöffnetes tragbares Gerät: weißes Gehäuse mit Anzeigefenster, daneben die bestückte Leiterplatte und das Anzeigemodul

Eigenentwicklung

Wearable für die Klinikhygiene

Ein getragenes Gerät, das die Händedesinfektion erkennt und die vorgeschriebenen dreißig Sekunden begleitet — von der ersten Idee bis zum Einsatz auf Klinikstationen. Daten und Updates laufen über die eigens entwickelte Basisstation.

Klinikeinsatz · Wearable · BLE

Basisstationsplatine mit zwei USB-Buchsen, Netzwerkanschlüssen und aufgelötetem Funkmodul

Eigenständiges Produkt

Basisstation für Wearables

Wenn getragene Geräte selbst nicht ins Netz können, übernimmt die Gegenstelle: per Ethernet am Netz, per Bluetooth an den Geräten. Sie holt die Messdaten des Bestands ab und verteilt neue Firmware — entwickelt von der Schaltung bis zur Firmware, betrieben im Klinikeinsatz.

Ethernet · BLE · Firmwareverteilung

Kleine Platine mit Knopfzelle im Halter, dahinter eine weitere Platine mit Funkmodul

Systembaustein

BLE-Beacon

Ein knopfzellenbetriebener Bluetooth-Sender für Räume und Flure: Seine Funkkennung sagt den getragenen Geräten, wo sie gerade sind — und die schalten ihre Messparameter je nach Ort um. Schaltung, Layout und Firmware aus einer Hand.

BLE · Knopfzelle · Kleinstformat

Verstärkerkarte SMD8CL: Steckkarte mit acht schwarzen Kühlkörpern nebeneinander, rechts FPGA und Backplane-Steckverbinder

Forschungsprojekt

Schrittmotorsteuerung für die Astronomie

Acht Schrittmotoren parallel, geführt im geschlossenen Regelkreis: eine FPGA-Karte, die Steuersignale in Schrittfrequenzen übersetzt. Entstanden am Max-Planck-Institut für Astronomie, wo solche Steuerungen die Präzisionsmechanik von Teleskopinstrumenten bewegen.

Max-Planck-Institut · FPGA · VHDL

Schemazeichnung: Kleinteilbehälter mit elektronischem Etikett auf einer Wägezelle, daneben Funkwellen und eine Cloud

Konzeptstudie

Smart Storage für Kleinteile

Behälter, die ihren Bestand selbst melden: eine eigene Konzeptstudie für die Kleinteile-Logistik — je Box eine Wägezelle, BLE zum Gateway, ePaper-Etikett mit NFC, Bestandsdaten in der Cloud. Ausgearbeitet vom Anwendungsfall bis zur Systemarchitektur.

Eigenes Konzept · BLE · Wägetechnik

Unauffälliges weißes Sensorgehäuse mit kleiner Messöffnung auf einer dunklen Tischplatte

Machbarkeitsstudie

Alkoholerkennung in der Raumluft

Kann ein unauffälliger Sensor im Zimmer erkennen, ob Alkohol im Spiel ist? Ein Proof of Concept im Kundenauftrag für Suchtkliniken und Justizvollzugsanstalten: Gassensorik im neutralen Gehäuse, Messreihen mit echten Störgrößen, die Datenkette bis zum Dashboard.

Gassensorik · Messreihen

Ein ähnliches Problem auf dem Tisch? Erzählen Sie uns davon

Leistungen

Was keiltronic engineering entwickelt

Sie haben ein Produkt im Kopf, aber keine Elektronikabteilung im Haus. Das sind unsere Kernfelder — und wie ein Projekt vom ersten Gespräch bis zur Serie kommt, zeigt Schritt für Schritt die Seite Ablauf einer Entwicklung.

Hardwareentwicklung

Schaltung und Leiterplatte: der Schaltplan, das EMV-gerechte Layout, Bauteile nach langfristiger Verfügbarkeit gewählt — und Fertigungsunterlagen, mit denen ein Bestücker arbeiten kann.

Firmwareentwicklung

Das Programm im Gerät: bare metal oder mit Zephyr und FreeRTOS, geschrieben in ANSI C nach MISRA-Richtlinien — jeder Stand versioniert, jede Änderung begründet.

Embedded Systems

Hardware und Firmware als Ganzes gedacht: Mikrocontroller von PIC32 über ARM Cortex-M bis nRF9160, Schnittstellen von RS-485 bis USB — Schaltung und Code aus derselben Hand.

Sensorik und Messwerterfassung

Vom Sensor zum belastbaren Messwert: Gassensorik, Wägezellen mit 24-Bit-Wandler, Bewegungs- und Lageerkennung — ausgewertet direkt im Gerät. Erprobt in Messreihen mit echten Störgrößen, nicht nur am Schreibtisch.

IoT

Geräte, die ihre Daten liefern: Bluetooth und BLE im Nahbereich, NB-IoT und LTE-M über das Mobilfunknetz — ausgelegt auf das Energiebudget des Geräts. Bei einem Batteriegerät entscheidet die Wahl des Protokolls über die Laufzeit.

Cloudanbindung

Die Geräteseite zu Ihrem Backend: MQTT, HTTP oder CoAP, verschlüsselt per TLS, die Nutzlast sparsam — etwa mit Protobuf. Den Serverbetrieb selbst übernehmen wir nicht — das bleibt bei Ihrer IT, und bei der Abstimmung sind wir dabei.

Appanbindung

Bedienen und Auslesen per Smartphone: eine Android-App direkt am Gerät — über Bluetooth, BLE oder den WLAN-Hotspot des Geräts, ohne Benutzerkonto und ohne Daten, die das Haus verlassen.

Firmwareupdate over the air

Der Update-Weg aus der Kopfzeile: Updates aus der Ferne — zweimal umgesetzt, über Mobilfunk und über eine eigene Basisstation. In der Serie signiert: Die Echtheit prüft das Gerät vor dem Einspielen. Oft auch nachrüstbar.

Serienbetreuung

Nach der Serienfreigabe bleiben wir dran: Änderungen einpflegen, den Fertigungsstand dokumentieren, bei Bauteilabkündigungen rechtzeitig reagieren. So läuft heute eine übernommene Serie bei uns.

Leistungen

Typische Ausgangslagen

Sicher im Feld

Ein Gerät ist nicht fertig, wenn es ausgeliefert wird

Die meisten Entwicklungen enden mit der Serienfreigabe. Dann steht das Gerät beim Kunden — und der erste Fehler, den niemand vorhergesehen hat, wird zum Rückruf. Wir entwickeln Geräte, die sich aus der Ferne aktualisieren lassen: zweimal umgesetzt, über Mobilfunk in Serie und über eine eigene Basisstation im Klinikeinsatz — beide Projekte stehen oben unter den Referenzen.

Was auf Sie zukommt

Meldepflicht ab 11. September 2026

Wer ab diesem Tag eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle im eigenen Produkt entdeckt, muss sie melden — an ENISA und das nationale CSIRT, so will es der Cyber Resilience Act. Nur schließt Melden die Lücke nicht. Dafür braucht Ihr Gerät einen Update-Weg ins Feld, und den bauen wir: signierte Updates, deren Echtheit das Gerät vor dem Einspielen prüft, und nachvollziehbare Stände. Die Schlüssel kommen aus Ihrer Infrastruktur — mit dem Cloud-Team eines Kunden haben wir das in Serie abgestimmt.

RED seit 08/2025 · Meldepflicht ab 09/2026 · CRA vollständig ab 12/2027

Was dauerhaft gilt

Mindestens fünf Jahre Unterstützung

Mit dem Cyber Resilience Act gehört zur Auslieferung ein Unterstützungszeitraum: mindestens fünf Jahre, und Sicherheitsupdates müssen zehn Jahre verfügbar bleiben. Dafür braucht ein Gerät einen Update-Weg — und jemanden, der die Stände über Jahre pflegt. Den Weg bauen wir mit ein, die Betreuung übernehmen wir auf Wunsch.

Unterstützungszeitraum mind. 5 Jahre · Sicherheitsupdates 10 Jahre verfügbar

Was das voraussetzt

Welcher Stand läuft im Feld?

Schaltplan, Layout und Firmware stehen bei uns unter lückenloser Versionsverwaltung, mit dem Grund zu jeder Änderung. Wird ein Gerät Jahre später auffällig, lässt sich nachschlagen, welcher Stand genau ausgeliefert wurde — und die Korrektur setzt darauf auf, nicht auf Vermutungen.

Git für Schaltplan, Layout und Firmware · jeder Stand abrufbar

Auch nachträglich: Wenn Ihr Gerät bereits in Serie ist und bisher keinen Update-Weg hat, lässt sich das in vielen Fällen nachrüsten — je nach Mikrocontroller, freiem Speicher und Schnittstelle. Was geht und was nicht, sagen wir Ihnen nach einem Blick auf die vorhandene Firmware.

Nahaufnahme einer bestückten Leiterplatte mit Elkos, Speicherbausteinen und Mikrocontroller

Labor und Prüfung

Bis in die Serie — nicht nur bis zum Prototyp

EMV-Vorprüfung machen wir selbst. So finden wir Probleme im Labor statt im teuren Prüftermin. Zwei Produkte haben wir bis zur TÜV-Zertifizierung begleitet — und auch in der laufenden Serie betreuen wir Sie. Entwickelt wird ausschließlich hier — in Osterburken, Deutschland: Schaltung, Leiterplattenlayout und Firmware verlassen für die Entwicklung nie das Haus.

Entwicklungsarbeitsplatz: Schaltplan und Leiterplattenlayout auf zwei Bildschirmen, daneben Regale mit Netzgeräten, Oszilloskop, Multimetern und Lötplatz
Entwicklungs- und Messplatz: Schaltplan und Layout auf dem Schirm, Messtechnik und Lötplatz in Griffweite.

Messtechnik

Oszilloskop, Spektrumanalysator und Labornetzgeräte von Rohde & Schwarz, Multimeter von Fluke, elektronische Last von Rigol.

EMV-Vorprüfung

Abschirmzelt, Netznachbildung und Messsoftware von Tekbox — Störaussendung wird gemessen, bevor sie teuer wird.

Energiebudget

Batteriesimulator für Geräte ohne feste Stromversorgung — der Verbrauch wird gemessen, nicht geschätzt.

Aufbau

Heißgas-Lötstation von ERSA, Mikroskop, Bauteilelager. Der erste Prototyp entsteht hier, nicht beim Dienstleister.

Teil der CE-Konformität: Ohne nachgewiesene elektromagnetische Verträglichkeit darf ein Elektronikgerät in der EU nicht auf den Markt. Ein externes Prüflabor verlangt die EMV-Richtlinie dafür in der Regel nicht — der Hersteller erklärt die Konformität selbst, gestützt auf seine technische Dokumentation. Die Vorprüfung im eigenen Labor liefert dafür die Messgrundlage: gemessen nach den Grenzwerten der einschlägigen Normen, dokumentiert in einem eigenen Prüfbericht. Und soll doch ein akkreditiertes Labor prüfen, nimmt ihm die Vorprüfung die Überraschungen.

Blick in das EMV-Abschirmzelt: TEM-Messzelle mit einem Prüfling auf dem Messtisch

Die Messumgebung

EMV-Abschirmzelt

Das geschirmte Zelt blendet den Funknebel der Umgebung aus — WLAN, Mobilfunk, Rundfunk. Erst darin zeigt sich, was wirklich vom Prüfling kommt: seine Störaussendung, gemessen in der TEM-Messzelle über alle Gerätelagen.

Abschirmzelt · TEM-Messzelle

Störfestigkeitsprüfung am Messplatz: TEM-Zelle mit laufendem Prüfling zwischen Signalquelle und Messtechnik

In beide Richtungen

TEM-Zelle und Messantenne

Die TEM-Zelle koppelt Störungen aus dem Prüfling aus — und auf Wunsch auch ein: Mit Signalgenerator und HF-Verstärker prüfen wir die Störfestigkeit, während das Gerät läuft und seine Ausgaben live überwacht werden. Für Messungen im freien Aufbau steht die Messantenne bereit.

Störaussendung · Störfestigkeit · leitungsgebunden und gestrahlt

Bikonische Messantenne auf Stativ, dahinter der Spektrumanalysator auf der Werkbank

Die Auswertung

EMI-Messempfänger

Der Messempfänger zeichnet die Aussendungen über der Frequenz auf, verglichen mit den Grenzwertlinien der Norm — etwa EN 55014-1 oder EN 55032, auf die auch die Funkgeräte-Norm EN 301 489 verweist. Überschreitungen werden im Layout behoben, solange die Änderung Stunden kostet statt einen Prüftermin.

EN 55014-1 · EN 55032 · EN 301 489

Thomas Keilbach, Geschäftsführer von keiltronic engineering

Kompetenz

keiltronic engineering: Ein Ingenieurbüro — kein EMS-Dienstleister

Angefangen hat alles mit Schrittmotoren, die sich sehr genau bewegen mussten: meine Diplomarbeit über Regelung im geschlossenen Regelkreis, geschrieben am Max-Planck-Institut für Astronomie. Danach sieben Jahre Leistungselektronik und Antriebstechnik — Golf-Caddys, Streuautomaten, eine elektrisch öffnende Badewannentür. Geräte, die funktionieren müssen, wenn es kalt, nass und ungemütlich ist.

2012 habe ich nebenberuflich mein eigenes Ingenieurbüro aufgebaut. Der erste Kunde kam mit einer Idee für ein Gerät, das Klinikpersonal an die Händedesinfektion erinnert. Daraus wurde ein Gerät im Klinikeinsatz — und es wurde mir wichtig genug, dass ich meine Festanstellung dafür aufgab.

Aus diesem Nebengewerbe ist keiltronic engineering geworden — ein Ingenieurbüro, gegründet von mir, geführt in der Rechtsform einer GmbH. Mein Name ist Thomas Keilbach, Dipl.-Ing. (FH); studiert habe ich Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik/Elektronik. Entwickelt wird hier bis heute von mir selbst. Genau das ist der Grund für die kurzen Wege.

Alle Stationen im Einzelnen — vom Max-Planck-Institut über sieben Jahre Leistungselektronik bis zur eigenen GmbH — stehen auf der Seite Werdegang.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.

Das Erstgespräch kostet Sie nichts außer einer halben Stunde. Danach wissen Sie, ob sich Ihr Produkt so bauen lässt, wie Sie es sich vorstellen. Auf Wunsch unterschreiben wir vorab eine Geheimhaltungsvereinbarung.

Erstgespräch vereinbaren

kontakt@keiltronic.com · +49 6291 6484-225

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Noch nicht so weit? Die Fragen, die uns Interessenten vorab stellen, beantworten wir offen unter Häufige Fragen — vom Ausfallrisiko bis zu den Rechten an den Ergebnissen.